Selbstorganisiertes Lernen – SOL

Selbstorganisiertes Lernen (SOL) ist ein systemischer Ansatz mit dem Ziel, den Schülern grundlegende Fähigkeiten zu vermitteln, damit sie ihren Lernprozess selbständig und eigenverantwortlich organisieren können. Dabei soll eine ganze Reihe von Kompetenzen angesprochen werden, wie z.B.

  • Sachkompetenz: Vermittlung von Fachwissen und fachlicher Zusammenhänge
  • Sozialkompetenz: Fähigkeit, mit den Mitschülern zusammenzuarbeiten und zu kommunizieren
  • Methodenkompetenz: Fähigkeit, sich benötigte Informationen selbst zu beschaffen
  • Medienkompetenz: Umgang mit den verschiedenen Medien
Lerntempoduett in einer 8. Klasse

Um all diese Ziele zu erreichen, bedient sich SOL einer Vielzahl von Methoden. Organisatorisches Grundprinzip ist das Gruppenpuzzle, da hier alle oben aufgeführten Kompetenzen angesprochen werden. Aber auch Kartenmethoden, wie Strukturlegen sind von großer Bedeutung. Hinzu kommen zahlreiche weitere Methoden zur Erarbeitung, Sicherung und Förderung der Kooperation, wie das Partnerpuzzle, Lerntempoduett, Sortieraufgaben oder das Erstellen und Präsentieren von Infoblättern. Den Lehrern steht also ein ausreichender Fundus zur Verfügung, um den Unterricht abwechslungsreich gestalten zu können.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 ist die ERS Spiesen-Elversberg SOL-Schule, das heißt wir werden vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) bei der Umsetzung und Eingliederung von SOL-Methoden in unseren Unterricht unterstützt. Entsprechende Fortbildungen wurden und werden im Rahmen von Pädagogischen Tagen durchgeführt bzw. von unseren Lehrern extern besucht. Dadurch versuchen wir unsere Schüler durch abwechslungsreichen Unterricht zum Lernen zu motivieren und ihnen langfristig selbständiges, kooperatives Arbeiten zu ermöglichen.

Quellen:           

Herold, Martin und Landherr, Birgit bei http://lehrerfortbildung-bw.de/unterricht/sol/08_download/sol.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstgesteuertes_Lernen

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